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18./19. Juni 2011 – Deutsche
Mannschaftsmeisterschaft in Berlin
Baumwolle liegt den Bajuwaren
In
diesem Jahr freute sich der DSTFB wieder über eine komplette
Endrunde mit neun Mannschaften am Start. Zum zweiten Mal nach
2007 holte die TSG Rain 1970 den Titel des Deutschen
Mannschaftsmeister von der Spree an den Lech. Heuer wie damals
siegten die Bajuwaren, wenn die Preußen Gastgeber sind und
ihre Baumwollfelder auslegten.
Thossa
Büsing: „Wenn man nicht schwimmen kann, liegt es im
seltensten Fall an der Badehose“.
Vor
der DMM spekulierten die Medien bereits heftig. Wer ist
Favorit? Wer könnte unter den ersten Drei landen? Der
Deutsche Meister 2011 qualifiziert sich automatisch zur FISTF
Champions League und die Zweit- und Drittplatzierten sind für
die FISTF Europa League startberechtigt. Beide Wettbewerbe
finden Ende Oktober in Nova Gorica (Slowenien) statt.
Hans
Ruf: „Nova Gorica liegt quasi direkt an der italienischen
Grenze und alles wird komplett vom italienischen Verband
organisiert.“
Titelverteidiger
Sparta Spreeathen 74/82 spekulierte durch sein Heimrecht und
die gewohnte Baumwoll-Spielfelder, die bekanntermaßen nicht
unbedingt jedermanns Sache sind, auf den dritten Titelgewinn
in Folge. Größter Mitfavorit neben den Spartanern waren die
Rainer von der TSG. Gespannt war man allerdings auch auf das
Abschneiden der mitfavorisierten Dortmunder, sowie der
Subbuteofreunde SW Hitdorf, die komplett ohne
Original-Hitdorfer antraten und an alte Lohmarer und
Wuppertaler Zeiten erinnerten.
Stephan
Boddenberg: „Der einzig wahre Hitdorfer hier bin ich.“
Bereits
am ersten Spieltag kam es in der vierten Spielrunde zum
Aufeinandertreffen der beiden Favoriten: Spreeathen gegen
Rain. Dieses Duell endete knapp mit 1 - 0 (7:6) zu Gunsten der
Bayern. Matchwinner wurde Rains Kapitän Alexander Ruf, der
den entscheidenden Sieg, bzw. Punkt in seinem Einzel gegen den
U15-Weltmeister Marcel Kwiatkowski holte. Nun hieß es Vorteil
Rain, aber noch waren viele Spiele zu absolvieren. Sie durften
sich in den kommenden Runden keinen Ausrutscher erlauben.
Alles war noch möglich, denn auch die Teams aus Dortmund und
Hitdorf spielten bärenstark.
Nach
dem ersten Spieltag kristallisierte sich bereits die
Spitzengruppe aus Berlin, Dortmund, Hitdorf und Rain heraus.
Vor der ersten Runde waren viele gespannt, welche Rolle die Außenseiter
Borussia Bergkamen und die Spielgemeinschaft Schwalbach/Bad
Sobernheim (kurz Schwobernheim genannt) einnehmen würden. Am
Samstagabend hatten alle Gewissheit: vorne mitspielen konnten
sie nicht mehr.
Dieter Sauerwein: „Unser Ziel lautete nicht unter die ersten Drei zu
kommen und nicht Letzter zu werden. Von daher war es für uns
ein erfolgreiches Wochenende.“
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